Materialabsaugung

Öl und Flüssigkeiten im Betrieb sicher aufnehmen

Verschüttetes Öl, Kühlschmierstoff oder Hydraulikflüssigkeit gehören zu den häufigsten Verschmutzungen in produzierenden Betrieben und Werkstätten. Diese Seite erklärt, warum Öl als Verschmutzung besonders behandelt werden muss und welche Industriesauger sich dafür eignen.

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Warum Öl eine andere Herangehensweise braucht als gewöhnlicher Schmutz

Öl unterscheidet sich von den meisten anderen Verschmutzungen durch seine Wassergefährdung, denn bereits ein einzelner Tropfen Öl kann eine erhebliche Menge Wasser verunreinigen. Je nach Ölart werden Stoffe deshalb in Wassergefährdungsklassen von WGK 1, schwach wassergefährdend, bis WGK 3, stark wassergefährdend, eingeteilt. Altöl und viele Schmieröle fallen dabei bereits in die höheren Klassen, was besondere Sorgfalt bei Aufnahme, Lagerung und Entsorgung erfordert.

Wichtig zu wissen: Bei dieser Art von Verschmutzung geht es um bereits ausgetretene, am Boden oder in Wannen stehende Flüssigkeit, nicht um Emissionen in der Luft. Deshalb ist hierfür ausschließlich ein geeigneter Industriesauger relevant, keine Absauganlage, denn Absauganlagen sind für luftgetragene Emissionen wie Rauch oder Staub ausgelegt, nicht für stehende oder verschüttete Flüssigkeiten.

WGK1

schwach gefährdend

Laugen, Reinigungsmittel

WGK 2

deutlich gefährdend

Heizöl, Schmieröle

WGK 3

stark gefährdend

Altöl, Benzin

Skyliner WA-440 Öl- und Spänesauger

Wo ölhaltige Verschmutzungen im Arbeitsalltag anfallen

An Werkzeugmaschinen fällt regelmäßig Kühlschmierstoff an, der zusammen mit feinen Metallspänen aus dem Bearbeitungsprozess austritt. In der Fahrzeug- und Maschinenwartung sind es vor allem Motoren-, Getriebe- und Hydrauliköl, die bei Wartungsarbeiten verschüttet werden oder aus undichten Anlagenteilen austreten können. In der Produktion allgemein können zudem Emulsionen und Kühlmittel-Wasser-Gemische anfallen, die zwar weniger stark wassergefährdend sind als reines Altöl, aber ebenfalls fachgerecht aufgenommen und entsorgt werden müssen.

Zwar können viele dieser Sauger neben Öl auch Späne mit aufnehmen, wie bei unseren Öl- und Flüssigkeitssaugern, der Fokus dieser Seite liegt jedoch klar auf der Flüssigkeit selbst und ihrer sicheren, vollständigen Aufnahme.

Wer für die richtige Entsorgung verantwortlich ist

Wie aufgenommenes Öl fachgerecht gelagert und entsorgt wird, welche Wassergefährdungsklasse im Einzelfall zutrifft und welche Vorschriften nach Wasserhaushaltsgesetz und Altölverordnung für Ihren Betrieb gelten, kann WATRON nicht für Sie festlegen. Diese Einordnung liegt in der Verantwortung des Betriebs und sollte im Zweifel mit einer Fachkraft für Arbeitssicherheit oder Ihrem Entsorgungsdienstleister abgestimmt werden.

Was wir leisten: WATRON berät Sie zur passenden Absaugtechnik, damit ausgetretenes Öl schnell, vollständig und ohne Umweltschaden aufgenommen werden kann, etwa mit unseren Öl- und Flüssigkeitssaugern oder, bei gemischten Verschmutzungen aus Staub und Flüssigkeit, mit unseren Nass- und Trockensaugern.

Öl wird vollständig mit dem passenden Sauger aufgenommen

Betrieb prüft Wassergefährdungsklasse und Vorschriften

WATRON berät zur passenden Absaugtechnik

Industriesauger für Öl und Flüssigkeiten

Häufige Fragen zu nassen und flüssigen Verschmutzungen

Warum reicht Ölbindemittel bei größeren Mengen nicht aus?

Kann ich mit demselben Sauger auch Metallspäne aufnehmen?

In welche Wassergefährdungsklasse fällt Altöl?

Kann aufgenommenes Öl wiederverwendet werden?

Reicht ein normaler Industriesauger für Ölaufnahme aus?

Wie können wir helfen?